BauMineral News

Oktober 2009
Brücke vom Kraftwerk in die Bauwirtschaft
BauMineral GmbH begeht 20jähriges Firmenjubiläum

Ihr 20-jähriges Jubiläum begeht am 1. Oktober die Hertener Firma BauMineral. Mit 50 Mitarbeitern, die aus verschiedenen Vorgängergesellschaften kamen und bereits auf 30 Jahre Erfahrung bei der Verwertung von Kraftwerksnebenprodukten zurückblicken konnten, nahm sie 1989 in den Räumen an der Hiberniastraße 12 ihr Geschäft auf. Jährlich wurden damals rund 2,3 Mio. Tonnen an Kraftwerkstoffen wie Steinkohlenflugasche, Kesselsand, Schmelzkammergranulat und REA-Gips vermarktet.
Heute sorgen 120 Mitarbeiter in Herten und an 14 weiteren Standorten für die zuverlässige, umweltfreundliche und wirtschaftliche Verwertung von Kraftwerksnebenprodukten. Als integrierter Gesamtdienstleister, der den Weg dieser Produkte von der Entstehung vom Kraftwerk bis zum Einsatz in der Bau- und Baustoffindustrie technisch und logistisch gestaltet, ist BauMineral Marktführer in Europa.
BauMineral versteht sich dabei als Brücke vom Kraftwerk in die Bauwirtschaft. Einerseits übernimmt sie von den Kraftwerken langfristig alle mineralischen Nebenprodukte und sichert deren Verwertung. Anderseits beliefert sie die Bauwirtschaft zuverlässig mit qualitätsgesicherten Rohstoffen. BauMineral vermarktet heute insgesamt rund drei Mio. Tonnen Produkte im Jahr, hauptsächlich Steinkohlenflugasche. Sie wird vorwiegend in der Beton- und Betonwarenindustrie eingesetzt, wo sie teilweise den Zement ersetzen kann, aber auch im Erd-, Tief- und Straßenbau.
Die Verwertung der Kraftwerksnebenprodukte trägt außerdem zur Schonung natürlicher Ressourcen und der Vermeidung von CO2-Emissionen bei. So muss bei Verwendung des Gipses aus den Rauchgasentschwefelungsanlagen kein natürlicher Gips abgebaut werden. Und bei der Produktion jeder Tonne Zement wird auch eine Tonne CO2 frei gesetzt, die bei Ersatz durch Steinkohlenflugasche eingespart werden kann.
Umweltfreundlichkeit ist auch ein wesentliches Kriterium für den Transport der Baustoffe. Rund 50 Silo-LKW umfasst die „Flotte“ eigener Fahrzeuge, die in ganz Deutschland unterwegs sind, um die Baustoffe aus den Kraftwerken zum Kunden zu bringen. Fast alle sind bereits mit der neuen SCR-Technik unterwegs, die den Ausstoß von Stickoxiden deutlich reduziert. Dadurch erfüllen diese LKW vorfristig die Abgasnorm Euro 5. Wo immer möglich werden Bahn und Schiffe für den Transport eingesetzt.
Die 2006 in Betrieb genommene Misch- und Aufbereitungsanlage ermöglicht die Herstellung einer großen Bandbreite an Baustoffen, die höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden. In einer kürzlich errichteten Sichteranlage werden unter dem Namen Microsit® hier außerdem Feinstflugaschen hergestellt. Die im eigenen Haus entwickelten Produkte haben als Zusatzstoffe bei der Betonproduktion positiven Einfluss auf die Eigenschaften der Betone. Jährlich verlassen rund 150.000 Tonnen Baustoffe die Anlage.
BauMineral verfügt über ein eigenes Baustofflabor, das auch als VMPA-Prüfstelle zertifiziert ist und die hohen Qualitätssicherungsansprüche gewährleistet. Das Labor unterstützt außerdem die Anwendungstechnik der Kunden. Zudem werden neue Produkte, Rezepturen und Verfahren getestet, um die Vermarktung der Produkte weiter zu verbessern.

News

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Kohleausstieg: Keine Nebenprodukte mehr für die Bauindustrie BauMineral arbeitet an zukunftsfähigen, CO2-neutralen Ersatzprodukten

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November 2020
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April 2020
Nachweis der Umweltverträglichkeit von Flugasche und Kesselsand Umsetzung der Anforderungen aus der MVV TB (und ABuG) nach April 2020

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November 2019
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Mai 2019
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November 2018
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Oktober 2018
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Oktober 2018
"Einmischen" und "Mitmischen"

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Februar 2018
Umweltproduktdeklarationen EPD bestätigen: Kraftwerksnebenprodukte sind CO2-neutral

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April 2017
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März 2017
Einwände gegen neue baurechtliche Regelungen - BauMineral wendet sich an EU-Kommission!

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